„Gott reden lassen …“

Die Gästeabende

Ein typischer Telefonanruf:

“Hallo, ich habe gehört, man kann bei Euch in der Gemeinde prophetisch für sich beten lassen. Kann ich da auch einmal kommen?”

“Ja, gerne. Den nächsten freien Termin hätten wir am 16. Februar um 19.45 Uhr. Passt das? Gut. Dann lassen Sie mich noch kurz erklären, was Sie dort erwartet:
Sie werden im Foyer unserer Gemeinde von einem Gästebetreuer empfangen, der auch für alle Fragen zur Verfügung steht. Wenn Sie früher kommen möchten, gibt es einen Raum für Stille und um zur Ruhe zu kommen. Dort oder beim Gästebetreuer werden sie um 19.45 Uhr vom Leiter ihrer Gebetsgruppe abgeholt. Sie kommen dann in eine Gruppe von etwa fünf Mitarbeitern, die von Ihnen nichts wissen, als Ihren Namen. Die werden zuerst einige Minuten in der Stille auf Gott hören und Ihnen dann mitteilen, was sie gehört haben. Sie bekommen alle Eindrücke auch aufgeschrieben. Sie selber können also ganz entspannt sein. Danach können Sie – wenn Sie möchten – kurz Rückmeldung geben, mit welchen Eindrücken Sie etwas anfangen können. Zum Abschluss segnet Sie das Team kurz. Das Ganze dauert etwa 25 Minuten.”

Aufbau und Ziel eines Gästeabends

Seit dem Jahr 2000 finden in verschiedenen Gemeinden monatliche „Gästeabende“ statt, bei denen in kleinen Gruppen prophetisch für Menschen gebetet wird. Die Mitarbeiter haben dazu an einem Seminar teilgenommen und inzwischen viel Erfahrung erworben.

Bei einem Gästeabend versucht ein Team geschulter Mitarbeiter, im Hörenden Gebet Gottes Impulse für die Situation des Gastes zu empfangen. Der Ablauf ist einfach:

Man vereinbart über den angegebenen Kontakt einen verbindlichen Termin aus.
An dem vereinbarten Termin sollte man wenigstens 15 Minuten früher ankommen.

Das Gebet selbst dauert 30 Minuten.

In der Gebetsgruppe selbst erzählt der Gast bewusst nichts von sich und seinen Anliegen.
Die Mitarbeiter bemühen sich, in der Stille von Gott Impulse für ihn zu bekommen.
Die Eindrücke werden aufgeschrieben, so dass der Gast sie mit nach Hause nehmen kann.
Wenn der Gast das möchte, segnen die Mitarbeiter ihn kurz anhand der Impulse, die ihm geholfen haben.

Es lohnt sich, auch im Anschluss noch ein paar Minuten einzuplanen, falls Fragen aufgetaucht sind, die man noch gerne ansprechen möchten.

Die Kontaktadressen finden Sie hier: Gästeabende– Termine“.

Die Markenzeichen des „Hörenden Gebets“ bei einem Gästeabend sind:

1. Die Anonymität:

Kein Gast erzählt von seinen Fragen, mit denen er zu Gott kommt, oder von seinen Problemen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir umso unvoreingenommener hören können, je weniger wir wissen. Es geht in diesen Gästeabenden auch nicht um Seelsorge oder Beratung.

2. Der absolute Respekt vor dem Gast:

Wir bieten die Eindrücke, die wir in der Stille bekommen haben, dem Gast an. Was er annehmen möchte, entscheidet er selber. Es wird kein Druck ausgeübt und nicht nachgebohrt.

3. Die Ermutigung:

In dieser Situation der Anonymität halten wir es nicht für angemessen, Kritik oder Ermahnung weiterzugeben. Das findet eher in der Seelsorge seinen Platz. So werden nur die Eindrücke gesagt, die ermutigen und von einem heilbringenden Eingreifen Gottes zeugen.

4. Die Absichtslosigkeit:

Wer kommen möchte, kann sich einen Termin geben lassen. Gemeindezugehörigkeit spielt keine Rolle. Wir wollen mit dem Hörenden Gebet allen dienen, die es brauchen können. Auch nicht glaubende Freunde sind eingeladen, sofern ihr gläubiger Freund dafür sorgt, dass die Eindrücke hinterher gemeinsam besprochen und erläutert werden.

5. Die Mündigkeit des Gastes:

Für keinen wird hörend gebetet, ohne dass er ein Blatt mit “Hinweisen zum Umgang mit empfangenen Eindrücken” bekommt (Download). Darin wird der Gast auf seine Verantwortung zum Prüfen hingewiesen und bekommt Tips, wie er das tun kann.