Wir sind dabei, den bisherigen Fernkurs NT in modularer Form aufzusetzen. Die einzelnen Module könne dann in eigenem Tempo, in beliebiger Reihenfolge und auch einzeln absolviert werden.  
— Ab August 2021 werden die Module nacheinander freigeschaltet —

Den hier vorgestellten Überblick über die Inhalte und die behandelten Bücher der Module finden sie in einem PDF zum Download. Die grundlegende Struktur der beiden Kurse AT und NT ist hier dargestellt.

Modul A: Die Bibel verstehen (Hermeneutik)

Wie verstehen wir die Bibel richtig – also auf eine Weise, die ihr selbst angemessen ist? Denn sie ist nicht einfach ein Buch mit ewigen Wahrheiten, das vom Himmel gefallen ist. Sondern eine Bibliothek von mehr als 60 Schriften, die im Lauf von vielen Jahrhunderten unter den unterschiedlichsten Umständen entstanden sind. Zugleich aber spricht Gott durch sie: theologisch heißt das Inspiration. Wie man diese beiden Seiten so zusammenbekommt, dass man beiden gerecht wird, darum geht es im Modul A. Und ganz nebenbei kommt man dabei dem bleibenden Wirken und Wesen Gottes auf die Spur. 
Das Modul ist identisch für die Kurse AT und NT. Es ist der grundlegende Einstieg für beide.

Inhalte: Entstehung und Auslegung der Bibel •
 Das Weltbild der Bibel.•  Schöpfung und Entfaltung • Die Entstehung der Evangelien
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Modul BDie ersten Evangelien (Synoptiker 1)

Die ersten drei Evangelien haben eine „gemeinsame Sicht“ Jesu und werden deshalb „Synoptiker“ genannt.
Markus, ein Schüler des Petrus, bietet dabei die grundlegende Sicht, bei der die Vollmacht des Messias vor allem durch seine Taten sichtbar wird. Sein Evangelium wird in bearbeiteter Form von Matthäus und Lukas aufgenommen und weitergeführt. 
Das Matthäusevangelium zielt vor allem auf messianische Juden („Judenchristen“) ab und vertieft dabei in Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen Gegnern vor allem die Hoheit des Messias. Wegen seines Lehrschwerpunkts hatte es immer eine große Bedeutung und wurde deswegen an den Anfang der neutestamentlichen Schriften gestellt. 

Bücher: Das Markusevangelium. Das Matthäusevangelium
Weitere Inhalte: Die Zeit des Zweiten Tempels • Die Chronologie des Dienstes Jesu. • Das Reich Gottes: Die Mitte der Botschaft Jesu.
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Modul C:  Das Doppelwerk des Lukas (Synoptiker 2)

Lukas, der unter anderem ein Begleiter des Paulus war, vertieft die synoptische Sicht der Botschaft und der Person Jesu besonders im Hinblick auf die Ausweitung des Evangeliums von Israel auf die gesamte Menschheit. Dies ist dann Gegenstand seines zweiten Bands, der Apostelgeschichte.

InhalteGeschichte Israels II: Macht und Untergang des Königtums • Das Land und der Staat.
Bücher: Das Lukasevangelium. Die Apostelgeschichte
Weitere Inhalte: Das Ringen um Israel: Messianisches Judentum 1 • Die Chronologie der Urgemeinde • Das Vaterunser
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Modul D: Die Botschaft des Johannes  

Johannes bietet gegenüber den ersten drei Evangelien eine ganz eigenständige Sicht Jesu. Er ist „das Wort“, in dem Gott selbst in Israel erscheint. Gegenüber der Materialfülle der Synoptiker vertieft das Evangelium nicht nur die Sicht Jesu, sondern zugleich auch die Begegnungen einzelner mit ihm. Sie münden in einer tiefen Freundschaft, die in dem Bekenntnis zu Jesus als Gott ihren Höhe- und Schlusspunkt findet.

Bücher: Das Johannesevangelium. Die drei Briefe des Johannes
Weitere Inhalte: Die Taufe im NT • Das Herrnmahl 
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Modul E: Paulus: die frühen Briefe 

Die drei „großen“ Briefe des Paulus an die Gemeinden in Rom und Korinth geben uns ebenso wie die kürzeren an die Gemeinden Galatiens und Thessalonikis wichtige Grundlagen seiner Sicht des Evangeliums. Hinzu kommen eine Fülle von Einsichten in die Fragen und Probleme der ersten Christen und Gemeinden.

Bücher: Die Briefe an die Gemeinden in Galatien und Rom, Thessaloniki und Korinth
Weitere Inhalte: Die Gemeinde und ihre Leitung • Reisen und Briefe in der Antike
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Modul F: Paulus: die späten Briefe – Die „Allgemeinen Briefe“ des NT

Die späteren Briefe des Paulus atmen zumeist eine andere Atmosphäre als die früheren. Eine ganze Reihe von ihnen entstanden im Gefängnis. Aber auch theologisch führen sie die früheren Aussagen des Paulus weiter und vertiefen sie, besonders im Hinblick auf die Majestät Christi und die Sicht der Gemeinde als dem „Leib des Messias“. Hinzu kommen mehrere Briefe an Einzelpersonen.
Der Hebräerbrief ist das Werk eines unbekannten Autors aus dem Umfeld des Paulus. Er stellt für jüdische Leser die Überlegenheit des Messias Jesus im Blick auf den alttestamentlichen Tempelkult heraus.
Die sog. „allgemeinen Briefe“ wurden von zentralen Personen des Urchristentums für die „weltweite Christenheit“ verfasst. Sie beschäftigen sich mit großen Problemkreisen des ersten Jahrhunderts.

Bücher: Die Briefe an die Epheser, Kolosser und Philipper; Die Briefe an Philemon, Timotheus und Titus. 

Der Hebräerbrief. Die Briefe des Jakobus, Judas und Petrus.
Weitere Inhalte: Der Dienst von Frauen im NT
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Modul GDas Buch der Offenbarung 

Die Offenbarung stellt von ihrem Selbstverständnis her den Höhepunkt und die Zusammenfassung der gesamten alttestamentlichen Prophetie dar. Denn es geht ihr um die Schau Vollendung des Reiches Gottes durch den Messias Jesus. In ihrer Bilderfülle ist sie das komplexeste und für viele schwierigste Buch des Neuen Testaments. Struktur und Botschaft geben Aufschluss über eines der am meisten misshandelten Themen der Bibel: die „Endzeit(en)“.

Bücher: Die Offenbarung.

Weitere Inhalte: Das Wesen der Apokalyptik • Umgang mit Visionen und Bildern •
Die Wegscheide: Messianisches Judentum 2 
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